Achtsamkeit


  • Das ist das Leben

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    Das ist das Leben

    Liege im Bett. Krank. Nur Schnupfen, also alles gut. Schön eingekuschelt. Ich gucke raus, durch die alten Fenster, sehe den Wald und es schneit. Ein ganz paar einzelne, ganz kleine Schneeflocken fliegen durch die Luft. Es ist eisekalt, so kalt, dass es gerade noch schneien kann. Also sind die Flocken wirklich äußerst fluffig, haben wenig…

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  • Wolken

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    Wolken

    Früher habe ich in den Himmel geguckt, und der war immer starr. Unbeweglich. – Immer schön, aber der hat sich nie bewegt. Natürlich hat der sich bewegt, wenn es jetzt ultrastürmisch war oder so, aber bei normalem Wetter hat der sich nie bewegt. Wie ein Bild. Jetzt gucke ich in den Himmel und der ist…

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  • Eine Linde

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    Eine Linde

    Sommersonnenwende. Der längste Tag im Jahr. Ich bin sentimental. Gott ist das alles schön. Das Licht ist so hell, die Farben so satt. Und es ist warm. Eine beschissene Industriewand wird schön bei diesem Licht. Das Leben sprießt aus jedem Scheiß, so schön ist das. Und wie das riecht. Das Heu, Gras, Wiese, was weiß…

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  • Achtsamkeitszwang McDonalds

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    Achtsamkeitszwang McDonalds

    Trostlos.* Regen, Wind, Scheiße. McDonalds. O Gott. Gucke raus und sehe einen scheiß schwarzen VW. Die Regentropfen auf der Motorhaube verbinden sich zu kleinen Rinnsalen und laufen die schräge Haube herab. Plitsch Platsch fiel ein Regen wie die Sintflut. O Gott, ist das alles scheiße hier. Da sitzt eine, die hat ein Vogelnest auf dem…

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  • Ein Stück Unendlichkeit

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    Ich glaube, wenn man etwas nur lange genug anguckt, dass die Zeit ein bisschen stehenbleibt. Wenn man ganz genau hinschaut, und nur dahin, und sich nicht fragt, warum, dann läuft sie etwas langsamer; ja vielleicht sogar, bleibt sie auch kurz stehen. Dann ist alles gut. Dann hat man das Leben ausgetrickst und man ist ein…

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  • Der Kopf klar ist – ich fahre

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    Der Kopf klar ist – ich fahre

    Arbeit. Dann fahre ich nach Hause. Ich reiße alle Fenster meines Autos auf und lass mir den Wind in mein Gesicht stürmen. Ich fahre schnell. Immer schneller, damit der Wind immer doller wird. Ich öffne einhändig – denn mit der anderen Hand muss ich ja immer noch das Auto festhalten – erst meine Jacke, dann…

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