Den ganzen Tag

Heute hat es den ganzen Tag geschneit. Es sieht aus wie auf der Wasserkuppe oder so. So sah Hamburg schon seit Jahren nicht mehr aus. Morgen ist das alles wieder weg. Heute konnte ich nicht eine Minute rausgehen und ein Bild machen oder einfach nur den Schnee anschauen. Dann wollte ich eine Nachtaufnahme machen. Doch die war schwarz.

Ich wollte doch nur in den Schnee

Ich wollte doch nur in den Schnee.

Dann bricht mir der Besen durch und mein Hemd ist zu klein.

Jetzt sitze ich wieder hier und der einzige Schnee, den ich spüre, ist eine Flocke auf meiner Nase auf dem Weg vom Auto bis rein.

Was ich an der Welt nicht verstehe, ist, warum rennen nicht alle Menschen raus, wenn es schneit? Warum freut man sich nicht? Man geht ins Büro, steckt seinen Kopf in den Rechner und macht einfach weiter. So geht das nicht. Es schneit doch nur noch ein Mal im Jahr. Das ist nicht mein.

Der Schnee, die Berge

Der Schnee ist so schön. Das Weiß an den Ästen – wie in den Bergen. Ich fahre eine Straße entlang und möchte nichts mehr, als immer weiter diese Straße entlangfahren. Am Ende saß meine Oma immer nur im Auto und hat rausgeguckt. Der Schnee, die Berge.

Und ich sitze drin. Den ganzen Tag.

Es schneit.

Es schneit. Ein bisschen. Matsch. Ich sitze drinnen. Schade.

Da ist nichts Schönes, wenn ich aus dem Fenster gucke. Nur ein Haus, ganz weit hinten. Das ist zugenagelt. Das arme Haus.